1909 - Am 23. Mai 1909 machten Mitglieder der homöopathischen Vereine aus Heidenheim und Schnaitheim eine Wanderung nach Nattheim. Dort traf man sich im Gasthaus „Ochsen“ mit interessierten Bürgern.

Der Heidenheimer Vorstand Friedrich Mohn hielt einen Vortrag über das Wesen und Wissen der Homöopathie. Dieser führte bei den Anwesenden spontan zur Idee: auch Nattheim braucht einen homöopathischen Verein und es wurde unverzüglich zur Gründung eines solchen geschritten. Von den Nattheimer Teilnehmern meldeten sich gleich 38 zur Mitgliedschaft an. Schullehrer Friedrich Hartmann übernahm den Vorsitz des neuen Vereins.

Ihm zur Seite stand Oberlehrer Karl Friedrich Fröscher als 2. Vorsitzender und Schriftführer.

Der erste Kassierer war Amtsdiener Jakob Maier.

Nach der Gründung begann sogleich eine rege Vereinstätigkeit und in der ersten Versammlung erfolgte schon die Festlegung der Vereinsstatuten und des Monatsbeitrages in Höhe von 20 Pfennigen.

 

1910 – In der ersten Hauptversammlung des jungen Vereins erklärte der 1. Vorsitzende Friedrich Hartmann wegen Zeitmangels seinen Rücktritt. So wurde von der Versammlung am 15. Januar 1910 Schuhmachermeister Martin Wiedenmann zum neuen Vorsitzenden gewählt und die Vereinsführung durch die Wahl von sechs Beiratsmitgliedern komplettiert. In dieser Zeit war eine Hausapotheke besonders sinnvoll, da die ärztliche Versorgung noch sehr spärlich und unzureichend war. 30 Mitglieder bestellten sich eine homöopathische Hausapotheke mit den zwölf gebräuchlichsten Arzneimitteln zum Preis von 4,-- Mark.

 

1912 – 40 Mitglieder des Vereins erwarben in der Monatsversammlung am 11. April d. J. Anteilscheine zur Erbauung eines homöopathischen Krankenhauses in Stuttgart. Dabei verzichteten die Käufer zu Gunsten der Sache auf ihren Zinsgenuss.

Die Zahl der Mitglieder war mittlerweile auf 59 angestiegen.

 

1913 – Neben Arzneimittelbesprechungen an den Monatsabenden wurde durch Arztvorträge und botanische Lehrwanderungen ein interessantes und lehrreiches Programm für Mitglieder und Gäste angeboten, bei dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam. So stellte sich der Erfolg auch ein und die Mitgliederzahl stieg auf 95.

 

1914 – Zur Mitgliederschulung sollte die in den Anfangsschuhen steckende Homöopathen-Bücherei um zwei weitere Lehrbücher aufgestockt werden.

Dunkle Wolken zogen derweil am politischen Himmel auf und so wurden in dieser Zeit auch aus unserem Mitgliederkreis 34 Männer zum Militärdienst einberufen.

 

1918 – Das in den Kriegsjahren stark reduzierte Vereinsgeschehen kam wieder in die Gänge. Aber eine erschreckende Bilanz musste gezogen werden: 44 unserer Mitglieder waren im Kriegsdienst gefallen oder vermisst geblieben. Die stolze Vorkriegs-Mitgliederzahl von 96 ist auf 78 zurückgegangen. Doch war man zuversichtlich, denn man hatte ja eine stabile und gut eingearbeitete Führungsmannschaft. Diese bestand seit dem Gründungsjahr in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung.

 

1921 – Ein Zitat aus der Hauptversammlung am 09. Januar:

„Der Jahresrückblick hat wiederum aufs Neue bewiesen, dass der Verein ein Opfer der derzeitigen Verhältnisse wird. Ideale Dinge und kulturelle Zwecke bleiben unbeachtet“.

Im Wechsel der Zeiten beeinflussten Wirtschaft und Politik ebenso wie Krieg und Frieden immer wieder das Überleben und auch das Vereinsleben. Auch in unserem Verein zeichnete sich ein weiterer Mitgliederschwund ab.

 

1924 – Am 01. Oktober d. J. wurde unser Mitglied Oberlehrer Karl Friedrich Fröscher verabschiedet. Er war eines der rührigsten Gründungsmitglieder und hat dem Verein in diesen 15 Jahren mit großer Liebe und Sorgfalt als 2. Vorstand, als Schriftführer und als Bücherwart gedient. Aus Versetzungsgründen musste er Nattheim und den Verein verlassen.

 

1925 – 1935 – Diese Jahre waren geprägt von einer Stagnation im Mitgliederwesen sowie im Angebot von Vorträgen. So gab es Jahre mit nur ein oder zwei Monats-abenden, in anderen etwas mehr oder weniger, denn die Besucherzahl ließ doch sehr zu wünschen übrig. Erstaunlicherweise konnten aber doch zwei Bezirksversammlungen im „Ochsensaal“ abgehalten werden.

Die wenigen Getreuen standen oft vor der Frage: auflösen oder weitermachen?

 

1936 – Am 26. Oktober d. J. hat sich Martin Wiedenmann – der erste Vorsitzende seit 1910 – nach 26 Jahren aus seinem Amt verabschiedet, das er mit viel Sorgfalt und Treue ausfüllte und das Vereinsschiff durch all die Höhen und Tiefen dieser Zeit steuerte.

Mit Paul Bass wurde an diesem Tag ein überaus engagiertes Mitglied zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Nur noch 23 Mitglieder gab es im Nattheimer Verein zu dieser Zeit und der Kassenstand war gleich Null.

 

1937 – Obwohl die Mitgliederzahl auf 15 gesunken war, brachte der neue Vorsitzende

Paul Bass durch sein zähes Durchsetzungsvermögen das homöopathische Rad in Nattheim wieder zum Rollen. Es wurden sechs Veranstaltungen durchgeführt. Im folgenden Jahr waren es bereits zehn.

 

1940 – In diesem Jahr wurden bis zum 08. August sechs Veranstaltungen abgehalten.

Ein neuer Geist zeigte sich an. Man hörte es aus dem neuen Titel: „Reichsverband für Homöopathie und Lebenspflege- Gruppe Süddeutschland“.

Der politisch motivierte Spruch: „Homöopathie im Dienste der Volksgesundheit“ hatte dennoch auch sein Gutes, denn unsere Mitgliederzahl stieg bis 1941 auf 51 an. Jetzt wollten wieder Alle dabei sein. Damit endeten für viele Jahre die geordneten Aufzeichnungen über unseren Verein und seine Mitglieder.

 

1941 – 1957 – Wenn auch in den Wirren der Kriegsjahre

- und noch einige Zeit danach - kein regelmäßiger Vereinsablauf zustande kam, so haben doch viele unserer Mitglieder in diesen schweren Jahren ihre Erfahrung und ihr Wissen über die Homöopathie im Familien-, Verwandten – und Nachbarschaftskreis angewandt. Auf diese Weise konnte bei mancher Krankheit oder Notfallsituation zur Linderung und Genesung beigetragen werden, was in späteren Jahren noch oft von dankbaren Mitbürgern bestätigt wurde.

 

1958 – Es gab sie also noch, die versprengten Mitglieder und Anhänger der Homöopathie. So wurden in den Nachkriegsjahren immer wieder Fortbildungsangebote in den schon „wiedergeborenen“ Nachbarvereinen wahrgenommen.

Und dann war es endlich soweit: auf Drängen des damaligen Bezirksvorsitzenden, Hans Stäudle aus Schnaitheim, wurde am 12. Oktober d. J. der Startschuss zum aktiven Vereinsleben der Nattheimer Homöopathen gegeben. 14 Mitglieder waren anwesend und wählten aus ihrer Mitte Gottlieb Knödler zum neuen 1. Vorsitzenden. Paul Bass wurde zum Stellvertreter und Botaniker gewählt.

 

1959 – Die Mitgliederzahl war auf 39 angestiegen und es herrschte wieder ein reges Vereinsleben und der Wille, viel Neues über die Homöopathie zu lernen.

Elf Vortragsabende in diesem Jahr bestätigten es.

 

Chronistenpflicht:

Es bleibt den Chronisten übrig, folgendes zu erwähnen:

Das 25-jährige Vereinsbestehen im Jahre 1924 sowie das 50-jährige Jubiläum im Jahr 1949 fielen in wirtschaftlich unsichere Nachkriegsjahre. Niemand in der Mitgliederschar sah in beiden Fällen einen Grund zum Feiern, denn auch das Geld fehlte hierzu!

 

1960 – Neben der Weiterbildung in der homöopathischen Heilweise bei den Monatsabenden besuchten elf Mitglieder einen Arzneimittelkurs bei Dr. Emil Rehm in Geislingen (10 Abende).

Gründungsmitglied Konrad Ranger wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Der Jahresausflug führte ins Klosterlaboratorium nach Lorch. Auch zwei botanische Wanderungen sorgten in frischer Luft für neue Kenntnisse.

 

1961 – Unser Homöopathie-Freund Georg Hauber aus Schnaitheim wurde zum Bezirksvorsitzenden des Bezirkes Brenz gewählt. In diesem und in den nächsten Jahren beschäftigte die Problematik der sogenannten Schutzimpfungen auch die homöopathischen Vereine. In weiteren Referaten sollte hierzu neues Wissen vermittelt werden.

Mitgliederstand jetzt 45.

 

1963 – Das Vereinsleben hatte sich wieder normalisiert und es wurde der erste Familienabend der Nachkriegszeit gefeiert, wobei der Zitherbund Heidenheim erheblich zur guten Stimmung beitrug.

Die Bezirksleitung übermittelte unserem Landkreisabgeordneten Prof. Ludwig Erhard ein Schreiben an den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages mit der Bitte, sich für die Freiheit in der Wahl der Heilbehandlung einzusetzen.

 

1964 – Bei den notwendigen Nachwahlen gab es einige Veränderungen:

Anna Schretzenmayer wurde Schriftführerin, Peter Gloning Beiratsmitglied und Heinrich Kuhn Impfbeauftragter.

Mitgliederstand jetzt 57.

 

1966 – Aus gesundheitlichen Gründen gab Gottlieb Knödler sein Amt als Vorsitzender ab und auch der langjährige Kassierer Hans Tafferner war amtsmüde. Bei den nötigen Neuwahlen wurde Friedrich Eckert zum 1. Vorsitzenden gewählt und Beiratsmitglied Peter Gloning übernahm das Amt des Kassierers. 18 Mitglieder nahmen an einer neun Doppelstunden umfassenden Ausbildung in Erster Hilfe teil.

 

1968 – Der Mitgliederstand war auf 70 gestiegen. Dies zeigte an, dass das Angebot von Fachgebieten und Referenten große Zustimmung bei den Mitgliedern fand. Bei den Monatsversammlungen konnte man erfreuliche Teilnehmerzahlen verzeichnen.

 

1970 – Der Beirat musste schweren Herzens einer nötigen Beitragserhöhung von

10,-- auf 14,-- DM pro Jahr zustimmen. Mitglied Walter Lanzinger aus Oggenhausen wurde neuer Botaniker des Vereins.

 

1973 – In einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde über das Finanzierungsproblem bezüglich des Assistenzarztes in der homöopathischen Abteilung am Kreiskrankenhaus Heidenheim debattiert und über die Gewährung eines Zuschusses beraten. Die Mitgliederzahl stieg weiter an.

 

1974 – In Auernheim wurde zu einem öffentlichen Vortrag über „Wesen und Wirken der Homöopathie“ eingeladen.

Von den neun erschienen Besuchern waren acht aus Nattheim.

 

1976 – Der stellvertretende Kassierer Josef Schwan gab sein Amt ab und Kassierer Peter Gloning stellte die Weichen für die Zukunft: Beitragseinzug nun durch Abbuchungsverfahren.

 

1978 – Nach dem Vorschlag der HAHNEMANNIA sind zwei weitere Beisitzer aus dem Mitgliederkreis gewählt worden: Walter Lanzinger, Botaniker und Willi Hof, Bücherwart seit 1966.

 

1979 – Mitglied Paul Bass wurde für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Aufgrund seiner langjährigen Dienste als 1. Vorsitzender, als 2. Vorsitzender und als hervorragender Botaniker wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

1980 – Der Jahresbeitrag wurde auf 18,-- DM erhöht.

 

1982 – Wegen besonderer Verdienste wurde Richard Kohler zum Ehrenmitglied ernannt.

 

1983 – Für das ausgeschiedene Beiratsmitglied August Schmittner wurde Frau Margarete Mangold aus Auernheim in den Beirat gewählt.

 

1984 – In der Hauptversammlung gab der 2. Vorsitzende Paul Bass sein Amt aus Altersgründen ab. Als Nachfolger wurde sein Sohn Günter Bass gewählt.

In diesem Jahr wurde nun unser Verein 75 Jahre alt und es sollte gebührend gefeiert werden. Zur Vorbereitung des Festes waren allein vier Ausschusssitzungen nötig.

Am Samstag, 3. November d. J., war der große Festabend zum 75-jährigen Bestehen in der Gemeindehalle in Nattheim. Viele Besucher aus Nah und Fern erlebten einen gelungenen Festakt.

Den Festvortrag hielt Dr. med. Walter Hess aus Balingen.

15 Jubilare wurden an diesem Abend für ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Verein geehrt.

 

1986 – Zum Abschluss einer botanischen Wanderung gab es eine Einkehr im Obstgarten der Familie Kuhn. Daraus entwickelte sich der Gartenhock.

Bücherwart Willi Hof verwaltete 41 Bücher und homöopathische Schriften.

 

1987 – Verbandspräsident Georg Hauber aus Schnaitheim - ein gern und oft gesehener Gast bei uns - sprach bei einer Monatsversammlung zum Thema:

„Menschenkenntnis als Grundlage der Homöopathie“ und hatte viele interessierte Zuhörer.

Wieder gab es einen Gartenhock bei Kuhns mit fast 50 Teilnehmern.

Der 1. Vorsitzende Friedrich Eckert gab nach 21 Jahren seinen Vorsitz im Verein ab. Mit der Nattheimer Heilpraktikerin Ingrid Maier-Regel stellte sich am 02. Oktober d. J. zum ersten Mal eine Frau aus unseren Reihen als Vorsitzende zur Wahl. Von den Mitgliedern wurde ihr das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen.

Es war der Beginn einer guten und erfolgreichen Aufwärtsentwicklung. Die Vereinsführung lag in guten Händen und die Mitgliederzahl wuchs stetig.

 

1989 – Bei der Hauptversammlung am 27. Januar d. J. gab die seitherige Schriftführerin Anna Schretzenmayer ihr Amt nach 25 Dienstjahren ab. Als Nachfolgerin wurde Ursula Demuth gewählt und Gisela Kuhn wurde zu ihrer Stellvertreterin bestellt.

Anna Schretzenmayer wurde mit der goldenen Vereinsehrennadel ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt.

Nach dem Tod von Ehrenmitglied Richard Kohler wurde seine Tochter Maria Schneider in den Beirat gewählt. Schon seit 1987 hatte sie sich aktiv im Verein eingesetzt.

Die neu entstandene Frauengruppe führte mit 25 Teilnehmerinnen an zehn Abenden erfolgreich ein Seminar in häuslicher Krankenpflege durch und war auch sonst recht rührig im Jahresverlauf.

 

1990 – Verbandspräsident Georg Hauber führte mit rund 30 Teilnehmern an vier Abenden den Lehrgang „Homöopathische Arzneimittellehre“ durch und legte (wieder einmal) den Grundstock für homöopathisches Bewusstsein in vielen Nattheimer Familien.

 

1993 – Wie schon 1992 gab es auch heuer wieder einen Info-Abend zum Heilfasten und den anschließenden Fastenkurs mit 45 TeilnehmerInnen in zwei Gruppen.

Rund 100 Zuhörer kamen zum öffentlichen Vortrag mit Herrn Pfarrer Otto Struppe:

„Wie erleichtern wir das Sterben? – als Krankenhausseelsorger und Heilpraktiker zwischen den Fronten“.

 

Bei der Jahreshauptversammlung wurde Margarete Mangold als 2. Vorsitzende gewählt und mit Paula Majer und Hans Dempel gab es zwei neue Beiratsmitglieder.

Mitgliederstand: 120.

 

1996 – Bei der Jahreshauptversammlung wurde Altbürgermeister Walter Henle zum Ehrenmitglied ernannt.

Da Bücherwart Willi Hof in den letzten Jahren keine Ausleihungen von vereinseigenen Büchern mehr verzeichnen konnte, wurde von der Versammlung beschlossen, den Bestand von 48 Büchern der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So wurde unser Bücherbestand leihweise in den Fundus der Nattheimer Ortsbücherei überstellt.

Heilpraktiker Horst Stichler, Bezirksvorsitzender Hans Saur, Gärtnermeister HeinzPetschke und Heilpraktikerin Ingrid Maier-Regel sorgten mit ihren Vorträgen bei unseren Monatsabenden wieder für viele interessierte Zuhörer.

Der Höhepunkt war ein öffentlicher Vortrag am 19. April d. J. von Herrn Pfarrer Otto Struppe im überfüllten Musiksaal der Schule:

„Blut ist ein besonderer Saft – die Macht des Blutes“.

Am 09. Juli d. J. hatte unsere Vorsitzende Ingrid Maier-Regel anlässlich ihres 50. Geburtstags zumFrauenfrühstück ins „Bischof-Sproll-Haus“ eingeladen. Die Frauen unseres Vereins und die Frauen der „Selbsthilfegruppe nach Krebs“ aus Heidenheim waren mit insgesamt 110 Teilnehmerinnen der Einladung gefolgt. Den Vortrag an diesem Morgen hielt Frau Apothekerin Ute Goppelt aus Giengen zum Thema „Die Welt der Düfte“ und hat dabei auch einige ätherische Öle vorgestellt.

 

1998/99 – Die 1. Vorsitzende Ingrid Maier-Regel verlegte ihren Familienwohnsitz nach Berlin und stand dem Verein nicht mehr zur Verfügung.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20. März 1998 stellte sich Elke Diedersdorfer als 1. Vorsitzende zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt.

Antonie Stumpf erklärte sich bereit, die Leitung der Frauengruppe zu übernehmen und gehörte somit ab sofort dem Beirat an.

Kassierer Peter Gloning gab nach 33 Jahren sein Amt ab.

Am 22. Januar 1999 wurde Gisela Kuhn als neue Kassiererin gewählt.

Der Jahresausflug musste wegen Hochwasserschäden in Kelheim ausfallen.

Zum nun schon traditionellen Gartenhock fanden sich bei schönem Wetter wieder zahlreiche Besucher ein.

Nach dem Rücktritt von Elke Diedersdorfer musste das Amt der 1. Vorsitzenden neu besetzt werden.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19. November 1999 erklärte Ingrid Maier-Regel nach ihrer Rückkehr aus Berlin ihre Bereitschaft, den Vereinsvorsitz wieder zu übernehmen. Ihr wurde daraufhin einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

Bereits im März diesen Jahres

war sie zur Vorsitzenden des Bezirkes Brenz gewählt worden.

 

2001 – Neben den Monatsabenden mit Beiträgen zu Homöopathie und Lebenspflege kam auch die Mitgliederpflege nicht zu kurz. So wurde u. a. ein Mitglieder-Besuchsdienst angeregt.

Der Höhepunkt im Vereinsjahr war wiederum der Familiennachmittag in der Adventszeit.

Ein besinnliches Programm mit Musik und Unterhaltung erfreute die zahlreichen Besucher.

Bei der Hauptversammlung d. J. traten die Beiratsmitglieder Dorothea Stammler, Paula Majer und Heinrich Kuhn aus Alters- und Gesundheitsgründen zurück. Als neue Beiratsmitglieder stellten sich Marianne Ulbrecht, Dieter Waller und Karlheinz Kuhn zur Verfügung.

 

2003 – Bei der Heidenheimer Frühjahrsausstellung „KONTAKTA“ war der Bezirk Brenz der homöopathischen Vereine mit einem Informationsstand vertreten und auch die Nattheimer leisteten ihren Beitrag hierzu.

Sigrid Bauer wurde an Stelle von Peter Gloning neues Beiratsmitglied.

 

2005 – Bei der Hauptversammlung stellten sich die bisherige 2. Vorsitzende Margarete Mangold und Beiratsmitglied Dieter Waller nicht mehr zur Wahl. Neues Beiratsmitglied wurde Werner Geigle.

Da für Margarete Mangold kein/e Nachfolger/in gefunden werden konnte, erklärte sie sich bereit, ein weiteres Jahr im Vorstand mitzuarbeiten.

 

2006 – Im Jahr der Landesgartenschau wurden in Heidenheim zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen von den homöopathischen Vereinen auf Bezirksebene angeboten.

 

Beate Heidecker stellte sich als 2. Vorsitzende zur Verfügung.

Der Jahresausflug führte nach Bad Imnau. Dort gab es in der Hahnemann-Klinik eine sehr informative Führung.

Im Herbst d. J. gab es eine Mitgliederumfrage zum Bezug der Monatshefte „Natur und Heilen“. Eine Preissteigerung des Jahresabonnements machte eine Neufestsetzung des Vereinsbeitrages erforderlich: 15 Euro ohne Heft und 37,20 Euro mit Heft.

Mitgliederstand 126.

 

2007 – Die 2. Vorsitzende Beate Heidecker gab ihr Amt zurück. Nachfolger wurde Beiratsmitglied Karlheinz Kuhn.

In den Beirat wurde Ingeborg Straubinger für Karlheinz Kuhn nachgewählt.

Unsere Vorsitzende Ingrid Maier-Regel wurde bei der Jahreshauptversammlung der HAHNEMANNIA im „Bischof-Sproll-Haus“ in Nattheim zur 2. Vorsitzenden des Dachverbandes gewählt.

Durch die Übernahme dieses Amtes waren zusätzliche Aufgaben zu bewältigen. Trotzdem erklärte sie sich dankenswerterweise bereit, mit der tatkräftigen Unterstützung der Beiratsmitglieder weiterhin dem Verein vorzustehen.

Mit dem Tode des Ehrenvorsitzenden Friedrich Eckert, der Kassiererin Gisela Kuhn und des ehemaligen Kassierers Peter Gloning hat der Verein in diesem Jahr drei wertvolle Stützen in der Vorstandschaft verloren.

 

2008 – Hans Dempel wurde für einige Monate kommissarischer Kassenverwalter. Bei der Jahreshauptversammlung im Januar wurde Franz Gring zum neuen Kassierer gewählt.

 

Bei der Jahreshauptversammlung der HAHNEMANNIA, welche in Köthen – einem langjährigen Wirkungsort von Dr. Samuel Hahnemann – stattfand, nahmen Mitglieder aus Nattheim sowie dem gesamten Bezirk Brenz teil.

Die langjährige Verbandsvorsitzende Karen Lohoff aus Salzgitter stellte sich nicht mehr zur Wahl. Neue 1. Vorsitzende wurde Ingrid Maier-Regel. Franz Gring wurde zum Kassierer des Verbandes gewählt.

Viel Freude hatten die TeilnehmerInnen am angebotenen Rahmenprogramm:

im Wörlitzer Park in Dessau, beim Konzert im Köthener Schloss, im Kabarett in Leipzig und auf der Wartburg in Eisenach.

Satzungsmäßige Gründe der HAHNEMANNIA erforderten die Auflösung der Bezirke als bisherige Zwischeninstanz. An Stelle des Bezirks Brenz trat die „Arbeitsgemeinschaft der Vereine für Homöopathie, Lebenspflege und Naturheilweisen – Bezirk Brenz“ mit insgesamt zehn Mitgliedsvereinen.

 

2009 – Bei der Jahreshauptversammlung am 06. Februar d. J. wurde unsere bisherige Schriftführerin Ursula Demuth verabschiedet und gab nach 20-jähriger Tätigkeit ihr Amt an Antonie Stumpf ab. Sie hat in dieser langen Zeit die Protokollbücher mit größter Sorgfalt und hohem Zeitaufwand hervorragend geführt, so dass sie damit unserem Verein zu einem großen „archivarischen Schatz“ verholfen hat.

Neben den traditionellen Höhepunkten in Form von Jahresausflug, Gartenhock und Familiennachmittag wurden Frauenfrühstück und Kaffeenachmittag neu ins Programm aufgenommen.

Wir wollen damit auch weiterhin zum kulturellen Angebot in unserer Heimatgemeinde beitragen und darüber hinaus einen – wenn auch kleinen – Beitrag zur Volksgesundheit leisten.

 

Verein für Homöopathie und Lebenspflege Nattheim

 

Gründungsmitglieder 1909:

1. Vorsitzender:                               Schullehrer Hartmann

2. Vorsitzender und Schriftführer:      Schullehrer Fröscher

Kassierer:                                        Amtsdiener Jakob Maier

 

Vorsitzende:

1910 – 1936            Martin Wiedenmann

1936 – 1958            Paul Bass

1958 – 1966            Gottlieb Knödler

1966 – 1987            Friedrich Eckert

1987 – 1998            Ingrid Maier-Regel

1998 – 1999            Elke Diedersdorfer

1999 - 2012             Ingrid Maier-Regel

Seit 2013                 Mario Hopp

 

Ehrenvorsitzende:

1936               Martin Wiedenmann

1979               Paul Bass

1987               Friedrich Eckert

2013         Ingrid Maier-Regel

 

 

Ehrenmitglieder:

1960      Gründungsmitglied Konrad Ranger

1982      Schriftführer Richard Kohler

1989      Schriftführerin Anna Schretzenmayer

1996      Bürgermeister a. D. Walter Henle

 

Ehrenmitglieder ab 2009:

Margarete Mangold

Werner Haas

Otto Häußler

Karl Maierhofer

Hans Nemeth

Hermann Wiedenmann